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„Ein anderes Leben hat für mich Platz gemacht“

„Ein anderes Leben hat für mich Platz gemacht“

Der Tag der Organspende ist für Transplantierte auch ein Tag der Dankbarkeit [Hannover/Iselsberg-Stronach, 29.05.2018] Angst, Unsicherheit, Sorge – vor allem aber Dankbarkeit:

Für Katharina Lücke ist der erste Samstag im Juni ein Tag, an dem viele Gefühle wiederaufleben. Der jährliche Tag der Organspende erinnert sie daran, dass ihr heute siebenjähriger Sohn lebt, weil ein anderes Kind gestorben ist.

Mehr als 10.000 Menschen in Deutschland hoffen auf ein neues Organ, auf ein neues Leben. Sie alle stehen auf der Liste von Eurotransplant, der Stiftung, die für die Verteilung von Spenderorganen hierzulande zuständig ist. Die Wartezeit ist zermürbend, der Alltag der Patienten meist stark eingeschränkt. Katharina Lücke erinnert sich noch gut daran, als ihr Sohn Moses täglich für zwölf Stunden an die Dialyse musste. „Jeden Tag haben wir vor dem Abendessen das Gerät eingeschaltet“, sagt sie.

„Um sieben Uhr ging es dann ins Bett und an die Schläuche.“ Moses war damals im Kindergartenalter und seine Nieren arbeiteten kaum noch.

Bitte lesen Sie hier: PM_Tag der Organspende 2018.pdf